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Foto: 3 Personen, 1 Ausbilder, ein Mädchen und ein Junge.
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Unsere Servicelinks. Ausbildung, Studium und Beruf
Ausbildung beginnt – Rechte, Pflichten, Weiterlernen

Eine Ausbildung ist mit Rechten und Pflichten verbunden und zwar für die Auszubildenden wie für die Ausbildungsbetriebe. Basis ist ein Ausbildungsvertrag, in dem alles Wichtige schriftlich festgehalten wird. Unsere Servicelinks geben Hinweise und Tipps für einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf. Es ist hilfreich und nützlich, sich frühzeitig einen Überblick zu verschaffen und auch über Arbeitsschutz oder Prüfungsanforderungen Bescheid zu wissen.

Ausbildungsvertrag

Bevor die Ausbildung beginnt, schließen der Ausbildungsbetrieb und die oder der Auszubildende einen Berufsausbildungsvertrag ab. Hier werden alle Vereinbarungen schriftlich niedergelegt. Der Vertrag wird vom Ausbildungsbetrieb und vom Auszubildenden unterschrieben. Ist die/der Auszubildende noch nicht volljährig, unterzeichnen die Eltern oder Erziehungsberechtigten. Den unterzeichneten Ausbildungsvertrag bekommt die zuständige Industrie- und Handelskammer bzw. die Handwerkskammer. Dort wird er überprüft und in ein Verzeichnis aufgenommen.

Der Ausbildungsvertrag sollte, wie im Berufsbildungsgesetz festgehalten, folgende Angaben enthalten:

  • die Art, sachliche und zeitliche Gliederung und das Ziel der Berufsausbildung (vor allem die Berufstätigkeit, für die ausgebildet wird)
  • Beginn und Dauer der Berufsausbildung
  • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
  • die Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit
  • die Dauer der Probezeit
  • die Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung
  • die Dauer des Urlaubs
  • die Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag gekündigt werden kann
  • Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind

Opens external link in new windowInfos und Checkliste zum Ausbildungsvertrag
Opens external link in new windowVideo zum Ausbildungsstart

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) und die Handwerkskammern wachen über die ordnungsgemäße Durchführung der jeweiligen Berufsausbildung. Bei Schwierigkeiten in der Ausbildung ist die für den Ausbildungsbetrieb zuständige Kammer ein wichtiger Ansprechpartner. Auch bei der für den Beruf zuständigen Gewerkschaft hilft man gerne weiter.

Rechte und Pflichten – Überblick und Ratgeber

Für einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf gelten Rechte und Pflichten – für die Auszubildenden und für die Ausbildungsbetriebe. Einen Überblick geben das Portal planet-beruf.de der Bundesagentur für Arbeit und eine Broschüre des Bundesbildungsministeriums.

Opens external link in new windowRechte und Pflichten – ein Überblick
Opens external link in new windowBroschüre „Ausbildung & Beruf. Rechte und Pflichten während der Ausbildung“ (PDF)
Opens external link in new windowKorrektes Verhalten am Bürocomputer

Einen Ratgeber zu vielen Rechtsfragen im Ausbildungsalltag bietet die Handwerkskammer Köln. Hier gibt es beispielsweise Informationen über Arbeitszeit, Abmahnung, Fahrtkosten, Urlaub usw.

Opens external link in new windowRatgeber Ausbildungsrecht

Für Betriebe, Auszubildende, Schüler und Lehrer bietet die IHK Nord-Westfalen einen Informationsservice zu allen Fragen rund um Ausbildung. Unternehmen werden unterstützt, Ausbildungsbetrieb zu werden.

Opens external link in new windowIHK-Infoservice

Das Jugendportal des DGB informiert ausführlich zu allen Themen rund um Ausbildung und bietet konkrete Hilfestellung. „Dr. Azubi“ beantwortet auch kurzfristig Fragen.

Öffnet externen Link in neuem FensterDGB-Jugend informiert über Ausbildung
Opens external link in new windowDr. Azubis Onlineberatung

Prüfungen und Zeugnisse

Zu jeder Berufsausbildung gehören Prüfungen und Zeugnisse. Mit der bestandenen Abschlussprüfung endet die Ausbildung. Ein Arbeitszeugnis gibt Auskunft darüber, welche Kompetenzen in der Ausbildung erworben wurden. Die Ausbildungsordnung für den jeweiligen Beruf gibt einen Überblick über den genauen Ablauf und die Inhalte der Prüfungen. Zu den Prüfungen beraten auch die für den Ausbildungsberuf zuständigen IHKs oder Handwerkskammern.

Opens external link in new windowBERUFENET: Den Ausbildungsberuf auswählen und den Menüpunkt "Rechtliche Regelungen" anklicken.

Nach der Ausbildung hat man Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Das kann ein einfaches Zeugnis sein, das die wichtigsten Daten etwa zu Lernberuf und Ausbildungsdauer enthält. Besser ist ein qualifiziertes Zeugnis, das die Leistungen des Auszubildenden beurteilt und einer Bewerbung beigelegt werden kann. Die Handwerkskammern in NRW haben eine Übersicht mit den Floskeln und ihren Bewertungen ins Netz gestellt.

Öffnet externen Link in neuem FensterLeitfaden zum Erstellen von Arbeitszeugnissen (PDF)

Gesund arbeiten – Arbeitsschutz

Arbeitsschutz ist wichtig. Im Zentrum der Anstrengungen steht die Gesundheit aller Beschäftigten bei der Arbeit. Für bestimmte Gruppen, wie beispielsweise Jugendliche oder Schwangere, und für bestimmte Branchen, wie beispielsweise die Chemieindustrie, gelten besondere Regelungen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW und die Arbeitsschutzverwaltung NRW haben für Jugendliche zum Thema Arbeitsschutz das Informationsangebot „take care“ ins Netz gestellt.

Opens external link in new windowwww.take-care.nrw.de

Mobbing: Nicht jeder Krach, jede Streiterei oder Ungerechtigkeit ist Mobbing – doch wer das Gefühl hat, am Arbeitsplatz oder in der Berufsschule gemobbt zu werden, sollte sich Hilfe holen. Qualifizierte Beratung oder allgemeine Serviceauskünfte bietet die MobbingLine NRW und das Bürger- und Servicecenter der Landesregierung, Nordrhein-Westfalen direkt.

MobbingLine NRW: 0211 8371911
Opens external link in new windowwww.mobbingline.nrw.de

Mutterschutz: Schonungsberechtigt sind werdende Mütter. Wer schwanger ist, darf bestimmte körperliche Arbeiten nicht mehr durchführen. Außerdem kann der Arbeitgeber nicht kündigen. Sechs Wochen vor der Geburt beginnt der Mutterschutz. Dann ist für etwa drei Monate Pause für die Arbeit im Betrieb - das Gehalt wird in dieser Zeit aber weitergezahlt.

Opens external link in new windowInformationen zum Mutterschutz

Weiterlernen – Zusatzqualifikationen erwerben

Auslandsaufenthalte, ein BWL-Lehrgang, Studiengänge an Berufsakademien - mit Zusatzqualifikationen während der Ausbildung lassen sich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Zusatzqualifikationen richten sich an Auszubildende in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf im dualen System und ergänzen die Ausbildung durch zusätzliche Inhalte, die nicht in der Ausbildungsordnung eines Berufes vorgeschrieben sind. Informationen zu den Zusatzqualifikationen gibt es auf den Seiten von „Ausbildung Plus“, die vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln ständig aktualisiert werden:

Opens external link in new windowAusbildungPlus: Überblick Zusatzqualifikationen
Opens external link in new windowNach Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikation suchen

Auszubildende im nordrhein-westfälischen Handwerk haben die Möglichkeit, bestimmte Zusatzqualifikationen zu erwerben, die mit einer Fortbildungsprüfung vor der Handwerkskammer abschließen. Dazu gehören: Betriebsassistent/in im Handwerk, Europaassistent/in im Handwerk, Assistent/in für Energie und Ressourcen im Handwerk.

Opens external link in new windowÜberblick und Infos zu Zusatzqualifikationen im Handwerk
Opens external link in new windowEuropaassistent/in im Handwerk – Infos und Erfahrungen

Das Weiterbildungs-Informationssystem der Industrie- und Handelskammern (WIS) informiert über Weiterbildungsveranstaltungen in ganz Deutschland. Außerdem stehen eine Datenbank zu IHK-Prüfungen sowie Profile von IHK-Abschlüssen zur Verfügung.

Opens external link in new windowWIS – Das bundesweite Weiterbildungsportal

Auslandspraktika sind eine weitere Möglichkeit, dazu zu lernen. Für Handwerk-Azubis gibt es ein Stipendienprogramm für Auslandspraktika in der Ausbildung.

Opens external link in new windowStipendienprogramm let's go!
 

Geld und Rente

Einkommensmöglichkeiten und soziale Absicherung

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Abschluss und Anschluss

Nach der Ausbildung,
Hilfe bei Ausbildungsabbruch.

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