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Aktivitäten bündeln, Vernetzung stärken
Kommunen koordinieren die Übergangsprozesse vor Ort

Die Kommunen spielen eine zentrale Rolle in der Umsetzung des Landesvorhabens "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW". Nur vor Ort können die Reformaufgaben geleistet werden, dabei steht die Vernetzung aller vor Ort tätigen Akteure und Partner im Zentrum des Übergangsgeschehens.

Im Rahmen der kommunalen Koordinierung sorgt die Kommune dafür, dass mit den relevanten Akteuren ein gemeinsames Verständnis über das Zusammenwirken der Zuständigkeiten erreicht, Rollen geklärt, Absprachen und Vereinbarungen getroffen und deren Einhaltung nachgehalten werden. Zur Umsetzung der Ziele schließen Land und Kommunen gemeinsame Planungsvereinbarungen ab.

Die Kommunale Koordinierungsstelle

  • beteiligt die für das Übergangssystem relevanten Akteure,
  • wird ihnen gegenüber initiativ, damit die Zielsetzungen, Absprachen und Regeln bzgl. Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren getroffen, Schnittstellen optimiert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden,
  • verabredet gemeinsam mit den jeweiligen Akteuren, wie und durch wen die Umsetzung und Wirksamkeit sowie Qualitätssicherung und -entwicklung der verabredeten Prozesse nachgehalten werden.

Für die landesweite Umsetzung wurden zunächst sieben Referenzkommunen ausgewiesen, die Ende 2011 mit der praktischen Umsetzung des neuen Übergangssystems begannen. Sie verfügen bereits über weitreichende Aktivitäten in der regionalen Netzwerkbildung und können für neu hinzukommende Kommunen Erfahrungen und Orientierungswissen liefern.

Folgende Kommunen sind als Referenzkommunen beteiligt: Bielefeld, Dortmund, Mülheim, StädteRegion Aachen, Kreis Borken, Kreis Siegen-Wittgenstein, Rheinisch-Bergischer Kreis.

In allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten sind mittlerweile Kommunale Koordinierungsstellen eingerichtet und haben ihre Arbeit aufgenommen.

Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung des Landesvorhabens und koordiniert auf Landesebene den Prozess im Ausbildungskonsens NRW.

Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung unterstützt die Kommunalen Koordinierungsstellen fachlich. Sie werden aus Landes- und ESF-Mitteln gefördert.

Wissenschaftliche Begleitung zur Umsetzung des Landesvorhabens - Endbericht mit Empfehlungen

Die Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist in den sieben Referenzkommunen wissenschaftlich begleitet worden. Der Endbericht liegt jetzt vor und steht zum Herunterladen bereit. Das NRW-Arbeitsministerium hatte 2012 eine Beratungsfirma mit der Untersuchung beauftragt. Der Bericht enthält neben den Auswertungsergebnissen Handlungsempfehlungen an die Landesebene sowie an die Akteure auf kommunaler Ebene.

Öffnet externen Link in neuem FensterEndbericht der wissenschaftlichen Begleitung (PDF)

Linktipps

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