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Foto: Jugendlicher sägt an einer Werkbank ein Stück Holz
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Zusammenspiel der Akteure vor Ort
Erfolgreich durch kommunale Koordinierung

Die Akteure in den Kommunen organisieren vor Ort den Übergang von der Schule in den Beruf. Das Zusammenspiel schafft Vernetzungen und verringert Warteschleifen. Die kommunale Koordinierung ist dabei eine wichtige Schaltstelle und begleitet auf der Fachebene die Übergangsprozesse in Ausbildung oder Studium.

In der Vergangenheit haben viele engagierte Akteure bereits wertvolle Aufbauarbeit geleistet. Im Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" werden diese Ansätze jetzt zusammengeführt und systematisch umgesetzt. Orientierungsrahmen dafür ist das im Ausbildungskonsens NRW vereinbarte Gesamtkonzept für einen systematischen Übergang von der Schule in den Beruf. Die Partner im Ausbildungskonsens, das sind die Landesregierung, die Bundesagentur für Arbeit, die Sozialpartner sowie die Kammerverbände und Kommunen, haben die landesweite Umsetzung vereinbart und breite Unterstützung für die regionale Umsetzung zugesagt.

Die Kommunen haben dabei die wichtige Aufgabe, die Prozesse verantwortlich zu koordinieren. Das ist eine große Herausforderung für alle Akteure und erfordert eine Verantwortungsgemeinschaft, die die Funktionen und Rollen der einzelnen Mitglieder akzeptieren und optimieren sowie Verabredungen verbindlich gestalten muss.

Jede Kommune wird dabei ihren eigenen Umsetzungsweg gehen, unter Einbeziehung der kommunalen Gegebenheiten und bestehenden Strukturen. Die Erfahrungen aus den Referenzkommunen zeigen, dass das funktioniert.

Folgende Kommunen sind als Referenzkommunen beteiligt: Bielefeld, Dortmund, Mülheim, StädteRegion Aachen, Kreis Borken, Kreis Siegen-Wittgenstein, Rheinisch-Bergischer Kreis. Sie können wertvolle Umsetzungserfahrungen beisteuern. Mittlerweile sind in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten sind Kommunale Koordinierungsstellen eingerichtet und haben ihre Arbeit aufgenommen.

Aufgaben der Kommunalen Koordinierungsstellen

  • sie beteiligen die für das Übergangssystem relevanten Akteure,
  • sie werden ihnen gegenüber initiativ, damit die Zielsetzungen, Absprachen und Regeln bezüglich Transparenz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren getroffen, Schnittstellen optimiert und Entwicklungsprozesse angestoßen werden,
  • sie verabreden gemeinsam mit den jeweiligen Akteuren, wie und durch wen die Umsetzung und Wirksamkeit sowie die Qualitätssicherung und -entwicklung der vereinbarten Prozesse nachgehalten werden.

Unterstützung für die Umsetzung vor Ort

 
Im Rahmen der kommunalen Koordinierung treffen Land und Kommune gemeinsame Planungsvereinbarungen. Für konkrete Umsetzungsschritte stellt das NRW-Arbeitsministerium Hilfen bereit, an denen sich die Kommunen bei der Entwicklung der kommunalen Koordinierung orientieren können. Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) begleitet auf der fachlichen Ebene und steht als Ansprechpartner bereit.
Die kommunalen Koordinierungsstellen werden aus Landes- und ESF-Mitteln gefördert.

Öffnet externen Link in neuem FensterBroschüre zum Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" (PDF)
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Standortsicherung beginnt in den Kommunen – die Perspektiven

 
Die flächendeckende Einführung einer nachhaltigen geschlechtersensiblen und systematischen Berufs- und Studienorientierung dient dem Ziel, dass die Jugendlichen zu reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidungen kommen und realistische Ausbildungsperspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule entwickeln. Das neue Übergangssystem leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung und Standortsicherung in NRW. Das Engagement der Akteure vor Ort trägt entscheidend zum Gelingen bei.

 

 

 

 

 

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